Zu den Skills gehören Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Stenografie oder Verhandlungsgeschick. Sie können Kursen, Kursvorlagen und Lernpfaden zugewiesen werden, die dazu dienen, den ausgewählten Skill in einem bestimmten Umfang zu verbessern. Sie können auch Nutzern zugewiesen werden, die einen bestimmten Level erreicht haben oder erreichen sollen.
Ein Metatag ermöglicht es, festzulegen, dass Nutzer nach Erfolgreicher Beendigung eines Kurses oder Lernpfads automatisch den Zielwert der einem Kurs oder Lernpfad zugewiesenen Skills erhalten.
Skills können zu Jobprofilen kombiniert werden, die die für die Ausführung einer bestimmten Aufgabe notwendigen Kompetenzen beschreiben. Das Jobprofil „Vertriebsleiter“ erfordert beispielsweise die Skills „Kundenkommunikation“ und „Selbstständigkeit“.
Zu Suchzwecken können Personalressourcen auch Skills und Jobprofile zugewiesen werden.
Diese Funktion ist nur mit der Lizenz der Zusatzkomponente „Kompetenzmanagement“ verfügbar.
Warum sind Skills nützlich?
Skills werden von vielen Scheer IMC Kunden umfassend genutzt und sind besonders wichtig für Organisationen mit kompetenzbasierten Schulungsanforderungen.
Der Einsatz von Skills ist ideal, wenn die berufliche Rolle eines Lernenden bestimmen soll, welche Skills für die Ausübung dieser Rolle erforderlich sind.
Weitere Einsatzmöglichkeiten von Skills umfassen:
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Individuelle Lernpfade gestalten, indem rollenbasierte Skill-Lücken geschlossen werden
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Die verschiedenen Skills der Mitarbeitenden erfassen und dokumentieren
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Mitarbeitende mit gewünschten Skill-Sets für bestimmte Aufgaben oder Rollen identifizieren
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Mitarbeitende weiterentwickeln, indem Skill-Ziele im Rahmen der Zielvereinbarung gesetzt werden
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Skill-Assessments für kompetenzbasierte Leistungsbewertungen nutzen
Funktionen und Kompetenzmanagement
Neu
Es gibt eine Reihe von Optionen zum Erstellen und Bearbeiten von Skills.
Skills können Objekten oder Nutzern zugewiesen oder als Grundlage für die Suche nach Objekten verwendet werden. Je nach Kontext können erreichte oder zu erreichende Level eingegeben werden. Der Bewertungstyp bestimmt, ob der angegebene Level aus einer festen Skillrangliste (z. B. „Anfänger“, „Fortgeschrittener“ oder „Experte“) entnommen wird oder einem Wert zwischen 0 und 100 Punkten entspricht oder ob eine Kombination aus beidem verfügbar ist. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Skill nicht zu bewerten.
Beschreibung
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Einstellung |
Beschreibung |
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Status |
Solange der Status auf "Inaktiv" gesetzt ist, wird der Skill in Suchergebnissen nicht angezeigt. Dies kann verwendet werden, wenn z.B. der Skill bereits angelegt wurde, seine Beschreibung allerdings noch nicht vollständig ist. |
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Bewertung durch Skill-Skala |
Die Bewertungsart findet bei der Einschätzung der Skillbeherrschung von Personen sowie beim Zuweisen von Skills zu Objekten und beim Einschränken der Suche auf Basis des Skills Anwendung. Es kann eine Skillskala ausgewählt werden, die der Bewertung der Skillbeherrschung dient.
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Levelzuweisung durch Akkumulation |
Diese Funktion ermöglicht es, diese Skills von Komponente zu Komponente zu addieren, anstatt sie nach Abschluss direkt zuzuweisen. Bei der Zuweisung eines solchen Skills zu einem Inhalt muss ein bestimmter Wert eingegeben werden, den der Benutzer erhält, wenn er den Inhalt vervollständigt und zu seinem bestehenden Level hinzufügt. |
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Paralleler Skillverfall |
Mit dieser Einstellung können kumulative Skills Werte über 100 annehmen, um den korrekten Skillverfall basierend auf mehreren Kursskills zu gewährleisten. Diese Einstellung kann nicht rückgängig gemacht werden. |
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Auswahl eines Levels verpflichtend für die Bewertung |
Ist diese Option aktiv können keine Skill Bewertungen ohne Auswahl eines Ebene vorgenommen werden. |
Bestätigungsmodus
Die Auswahl eines Bestätigungstyps wirkt sich aus, wenn Mitarbeiter sich Skills selbst zuordnen. Je nach Bestätigungstyp gilt der Skill automatisch als erreicht (bestätigt), erfordert eine Bestätigung durch einen Vorgesetzten oder Administrator, oder erfordert eine Bestätigung durch Kompetenzbeurteilung, die von Lernendem und Vorgesetztem bestätigt wird.
Mögliche Modi:
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Bestätigung nicht angewendet
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Bestätigung durch Vorgesetzten/Administrator erforderlich
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Ablehnung durch Vorgesetzten/Administrator möglich
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Bestätigung durch Abschluss einer Lernaktivität
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Bestätigung durch Kompetenzbeurteilung
Weitere Informationen dazu sind hier zu finden.
Logik zum Erreichen des Skilllevels
Wenn der Bestätigungsmodus „Bestätigung durch Kompetenzbeurteilung" aktiviert ist, kann über die Einstellung „Prozentsatz an Ja-Antworten, der zum Bestehen des Skill-Levels nötig ist" festgelegt werden, dass ein Skill-Level als abgeschlossen gilt, sobald ein bestimmter Anteil der zugehörigen Kompetenzbeschreibungen mit Ja beantwortet wurde. Diese Logik legt die Mindestanforderungen für das Bestehen eines Skill-Levels innerhalb einer Kompetenzbeurteilung fest. Das Ergebnis wird im Frontend für Lernende und Vorgesetzte zur endgültigen Bestätigung, Genehmigung oder Ablehnung der Levelbestätigung angezeigt. Keine Angabe entspricht 100 %.
Beispiel: Ist ein Schwellenwert von 75 % Ja-Antworten festgelegt und umfasst der Skill vier Kompetenzbeschreibungen, müssen mindestens drei davon mit „Ja" beantwortet werden, damit ein positives Ergebnis erzielt wird.
Terminierung
Beim Erstellen eines Skills im Skill Manager können Planungseinstellungen konfiguriert werden, die festlegen, wann und wie ein Skill verfällt. Die folgenden Optionen stehen zur Verfügung:
Verfallsoptionen
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Einstellung |
Beschreibung |
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Nie |
Der Skill verfällt nach dem Erwerb nicht. |
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Verfällt nach einem bestimmten Zeitraum |
Der Skill verfällt X Tage/Monate/Jahre, nachdem er vergeben wurde (relativ). |
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Verfällt zu einem festen Datum |
Der Skill verfällt zu einem festen Kalenderdatum (nicht empfohlen, siehe Warnhinweis unten). |
Wo Planungseinstellungen definiert werden können
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Skill Manager – direkt bei der Erstellung des Skills (gilt gleichermaßen für alle Lernenden)
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Job Profile Manager – beim Hinzufügen eines Skills zu einem Jobprofil
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Kursmanager – beim Verknüpfen eines Skills mit einem Kurs (überschreibt bei erfolgreichem Abschluss den bestehenden Verfall des Lernenden)
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Skillzuweisungen – hier stehen nur „nie" und „vollständiger Verfall zu einem Datum" zur Verfügung
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Meine Mitarbeiter – kann Verfallseinstellungen direkt pro Lernendem ändern
Wichtige Hinweise
Konkrete Verfallsdaten in der Skill-Manager-Definition vermeiden. Sie werden mit der Zeit ungültig und wenden für alle Lernenden dasselbe feste Datum an. Stattdessen relative Zeiträume verwenden.
Die Kombination von kursbezogenem Skill-Verfall und Skillbewertung am selben Skill vermeiden – dies führt zu konzeptionellen Widersprüchen
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Der Cronjob SkillTerminationJob berechnet den Verfall und aktualisiert die Skillwerte; er sollte täglich ausgeführt werden.
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Jeder Kontext (Kurs, Skill Assessment, Competency Manager) kann die ursprüngliche Planungseinstellung überschreiben.
Skillskalen
Skillskalen können Skills als Bewertungsoption zugeordnet werden. Sie können aus einer Liste bestehender Skill-Rangfolgen ausgewählt oder manuell pro Skill erstellt werden. Je nach Konfiguration kann außerdem beim Erstellen eines Skills standardmäßig eine Rangfolge übernommen werden. Wird eine feste Skillskala verwendet, kann sie für jeden Skill verfeinert oder angepasst werden. Ein Anwendungsbeispiel ist eine dreistufige Skala mit den Stufen Anfänger – Fortgeschritten – Profi, die für neue Skills bereits vorausgewählt ist. Die drei Stufen können anschließend um weitere Beschreibungen ergänzt werden, die zum Beispiel erläutern, was „Fortgeschritten" bei einem bestimmten Skill bedeutet.
Weitere Eingabefelder
Es können keine neuen Felder erstellt werden. Stattdessen können benutzerdefinierte Metatags vom Typ „Metatag mit Dropdown-Liste" hinzugefügt werden, die bereits zentral in der Metatag-Verwaltung angelegt wurden, und diese dem Skill zugeordnet werden.
Dadurch werden keine Eigenschaften des Skills selbst festgelegt, sondern zusätzliche Eingabefelder definiert, die jedes Mal ausgefüllt werden müssen, wenn dieser Skill einer Person zugeordnet oder für sie bestätigt wird.
Hier wird festgelegt, welche strukturierten Zusatzdaten beim Zuordnen bzw. Bestätigen eines Skills erfasst werden, zum Beispiel „Ausstellende Stelle", „Nachweisart" oder „Zertifikatsklasse" (jeweils als mehrsprachige Auswahlliste, da nur Metatags vom Typ „Auswahl" infrage kommen). Wird ein Feld als „Pflichtfeld" markiert, kann diese Angabe bei der Datenerfassung nicht übersprungen werden.
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