Ein Kurs ist als Container zu verstehen, der mit einer beliebigen Anzahl von Inhalten gefüllt werden kann. Dabei kann es sich um webbasierte Trainings, PDF-Dokumente oder Präsenzveranstaltungen handeln. Dieses Konzept ermöglicht die Verwaltung aller Lernformate wie Blended Learning, reine E-Learning-Lernangebote oder klassische Präsenzschulungen.
Kursinhalte
Für die Erstellung eines Kurses ist es möglich, auf alle im Content-Management verfügbaren Inhalte zuzugreifen. Darüber hinaus ermöglicht das System auch die Erstellung neuer Inhalte während der Kurserstellung und deren optionale Bereitstellung für andere Nutzer. Die Struktur der Kurse kann mit Hilfe von Ordnern frei definiert werden. Bestätigungsanfragen verhindern unerwünschte Änderungen an Inhalten oder Aktualisierungen von Übungen.
Foren
Jede Maßnahme des Trainings kann durch Foren in der Learning Suite ergänzt werden. Diese stehen den Lernern während der gesamten Dauer der Maßnahme oder nur an bestimmten Terminen zur Verfügung.
Lernlogik und Zeitplanung
Mithilfe der Lernlogik kann der Zugriff auf Kursmodule von vordefinierten Bedingungen abhängig gemacht werden. So kann beispielsweise ein WBT erst nach erfolgreichem Abschluss eines Tests geöffnet werden. Kursmodule können auch einer Zeitplanung unterzogen werden, d. h. erst ab einem bestimmten Zeitpunkt aktiviert werden. Darüber hinaus ist es möglich, den Abschluss oder Nichtabschluss eines Lernobjekts mit Meldungen zu verknüpfen, die beispielsweise an Vorgesetzte gesendet werden.
Kurs-Buchung und Genehmigungsprozesse
Die imc Learning Suite unterstützt eine Vielzahl von Buchungsarten, einschließlich der Verwaltung von Wartelisten. Mehrfachgenehmigung-Workflows können mit Hilfe personalisierter E-Mail-Benachrichtigungen realisiert werden. Diese Mehrfachgenehmigung-Workflows können in einem separaten Manager frei konfiguriert werden, und für jede Genehmigungsstufe können Gründe für die Ablehnung oder Genehmigung definiert werden. Alle Prozesse können für einzelne Lernende oder Gruppen von Lernenden durchgeführt werden.
Wenn „Mehrfachgenehmigung“ als Buchungsart ausgewählt ist, muss der spezifische Workflow in einem separaten Metatag ausgewählt werden.
Nachfolgend die Optionen für die Buchung eines Kurses:
-
Selbstbuchung
-
Selbstbuchung mit Benachrichtigung des Administrators
-
Selbstbuchung mit Bestätigung durch den Kursadministrator
-
Selbstbuchung mit Bestätigung durch den Vorgesetzten und Buchung durch den Kursadministrator
-
BVuchungsanfrage mit Direktbuchung durch den Vorgesetzten
-
Fremdbuchung
-
Fremdbuchung mit Bestätigung durch den Lerner
-
Mehrfachgenehmigung
Buchungsformulare
Wenn Lerner einen Kurs buchen, können Buchungsformulare angezeigt werden, um ihre persönlichen Daten zu überprüfen, zu korrigieren oder zu vervollständigen.
Verschiedene Sätze von Buchungsformularen für jede verfügbare Buchungsart können je nach Veranstalter weiter differenziert werden. Beispielsweise kann die IT-Abteilung für bestimmte Kurse andere Daten beantragen als die Vertriebsabteilung für ihre Kurse. Beispiele hierfür sind das gewünschte Hotel oder die Schuhgröße, damit für die Sicherheitsschulung entsprechende Schuhe bereitgestellt werden können.
Die eingegebenen Daten können vom Kursadministrator in der Teilnehmerverwaltung oder im Kursmanagement des Kurses überprüft und analysiert werden. So kann beispielsweise festgelegt werden, ob die Daten gespeichert und wiederverwendet werden oder ob sie nur einmal gültig sind.
Voraussetzungen
Um die langfristige Planung von Lernmaterialien und Kursen zu unterstützen, kann ein Status definiert werden, der als Voraussetzung für die Buchung eingehalten werden muss. So können sich Lerner beispielsweise je nach ihrem Anmeldestatus (Gebucht, in Bearbeitung, Bestanden/Erfolgreich abgeschlossen) für nachfolgende Kurse buchen. Es kann eine Frist festgelegt werden, bis zu der die Voraussetzung erfüllt sein muss.
Wenn der Lerner die Voraussetzungen nicht innerhalb einer festgelegten Frist erfüllt, kann eine automatische Stornierung aktiviert werden. Um zu verhindern, dass ein Kurs, der eine zwingende Voraussetzung für einen anderen Kurs ist, vom Lerner abgebrochen wird, kann eine Stornierungsbeschränkung konfiguriert werden.
Um die als Voraussetzungen gekennzeichneten Kurse oder Kursvorlagen besser und schneller zu finden, können sie anhand von Identifikationscodes unterschieden werden. Basierend auf einer Konfiguration zur Anzeige der Identifikationscodes auf Kurs-/Vorlagenebene werden diese, sofern definiert, angezeigt und stehen den Lernern/Vorgesetzten zur Verfügung.
Teilnehmerverwaltung
In der Teilnehmerverwaltung eines Kurses kann die Teilnehmerliste eingesehen und der Status der Teilnehmer bearbeitet werden:
-
Teilnehmer vorab buchen, hinzufügen, umbuchen oder stornieren.
-
Manuelles Starten oder Beenden eines Kurses für einzelne Personen oder Gruppen.
-
Buchungen für Ressourcen für Teilnehmer durchführen, z. B. Hotelzimmer.
Darüber hinaus können die Teilnehmer schnell und einfach über die Mail-Funktion kontaktiert werden.
Kurs-Stornierung
Im Kursmanagement kann festgelegt werden, wann und in welchem Umfang ein Kurs storniert werden kann. Darüber hinaus kann festgelegt werden, ob Kosten für die Stornierung anfallen. Für diese Vorgänge können E-Mail-Benachrichtigungen definiert werden.
-
Selbststornierung
-
Der Kursteilnehmer kann den Kurs selbst abbrechen
-
-
Stornierungsanfrage
-
Kursteilnehmer können beim Administrator eine Stornierungsanfrage stellen
-
-
Stornierung durch den Vorgesetzten
-
Der Kursteilnehmer kann den Kurs nicht selbst stornieren
-
-
Stornierung durch den Administrator
-
Weder Lerner noch Vorgesetzte können den Kurs stornieren
-
Darüber hinaus kann festgelegt werden, bis wann eine Stornierung des Kurses zulässig ist. Ein Fälligkeitsdatum kann entweder in Bezug auf das Start-/Enddatum des Kurses oder als absolutes Datum festgelegt werden, bis zu dem ein Kurs storniert werden kann. Stornierungsgebühren können auf Kurstypenebene angegeben und auf Kursvorlagen- oder Kursniveau übertragen werden.
Es ist auch möglich, die Stornierung mithilfe der Lernlogik auszulösen. Kursteilnehmer werden automatisch anhand der Einstellungen in der Lernlogik storniert, beispielsweise wenn sie einen Test dreimal nicht bestanden haben.
Wenn die Option „Stornierungsanfrage“ ausgewählt wird, wird keine direkte Stornierung durchgeführt. Es wird eine E-Mail mit der Kurs-Objekt-ID, dem Benutzernamen und der Benutzer-ID an den Kursadministrator gesendet, damit dieser direkt weiß, welcher Nutzer aus welchem Kurs storniert werden soll. Der Kursadministrator muss die Stornierung nun manuell vornehmen.
Import von Kursen und Lernhistorie von Kursen
Bestehende Kurse mit der entsprechenden Lernhistorie können aus anderen Systemen über CSV-Dateien importiert werden. Die imc Learning Suite unterstützt zahlreiche Datenmapping-Optionen, um Daten aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen, von verschiedenen Mandanten in eine Vielzahl unterschiedlicher Umgebungen zu importieren.